glänzende Schatten der knacksenden, sich drehenden Platte und immer schneller immer lauter; mündend in Tränen ich starre an die dunkle Decke, wo Lichtschatten tanzen heißes Wasser schlägt auf meinen nackten Rücken und perlt hinunter lange Dampf,haare peitschen meine Haut mein Mund füllt sich mit heißem Wasser. es sprudelt über meine Schultern durchkreuzen die unendliche Stille des Rauschens!
Waschpulver sprüht wir preschen und dünne Fäden rinnen hinab - getränkt in Dunkelheit graut das Morgengrauen ein Schritt nach vorn und der Nachtfalter taumelt im Schlaf während die Spinnweben meinen Kopf umweben und meine von Brause verätzte Zunge sich im Rauch auflöst
ich sah den Schatten springen, lang und widerwärtig zwischen den Autos hindurch Oh, wie das Schweben mich betrübt. wie weit ist es noch? die Verwirrung streift meinen Geist barfuß tänzel' ich auf dem Zauberberg über den Dächern der Stadt ; spucke blaues Blut, als die Eisnadeln meinen Rücken durchbohren. Gänsehaut steigt aus meinem Nacken hervor und durchzieht meinen gesamten Körper bis er geschüttelt wird und ich mich in deinen Augen wiederfinde ein Blumenstrauß, der an der Hähnchenkeule klebte, hängt aus seinem Maul die Erinnerungen hängen verzerrt in Fetzen und verschwimmen im Strudel der Zeit blutrote Schatten drehen sich um meine Fesseln und sie fesseln mich In der Nacht, wenn die Luft von Gedanken flimmert. siehst du das Glitzern am Grund des Ozeans? Rosenblätter wie Blutspritzer der heiße Druck brennt sich in das Pargament
„Aber gerade das Vergängliche macht eine Rose kostbar. Ich nehme eine einzelne Blüte heraus und halte sie mir unter die Nase. Der Geruch ist zart, so duftet wohl das Paradies. Eine schneeweiße Sorte habe ich nicht gefunden, doch die fahle Bastfarbe passt zu meiner Stimmung. Die äußeren Blütenblätter drehen sich zu einer zarten Spitze; die inneren wickeln sich immer dichter umeinander, bis sie in einem geheimnisvollen Zentrum enden, wo man eine Perle erahnen könnte.“
20100422
Die Flamme des Willens erlosch in der Verdrießlichkeit. Der markerschütternde Schrei tobte in der endlosen, vollkommenen Nacht. Wilde Vögel stiegen auf, schwangen sich hoch in die Lüfte hinauf und der Fuchs lachte sich ins Fäustchen. Blut tropfte von seinen Lefzen auf den modrigen Moosboden am Waldesrand, wo er sein letztes Jungtier verspeiste. /Oh, dein bittersüßes Antlitz lässt mich selbst in der dunkelsten Dunkelheit, in der schwärzesten aller Nächte erschrocken zurückfahren, doch ich bin wie versteinert, denn deine Fratze versperrt mir den Weg. Klar wie die Sterne in der Vollmondnacht leuchten deine Augen. Sie funkeln verschwommen in weiter Ferne und scheinen plötzlich ganz nah. Ich will nach dir greifen, doch erreichen werde ich dich wohl nie. /Trügerisch glitzert der Schnee im gleißenden Licht der aufgehenden Sonne. Zurück bleibt nur der Kadaver eines eingefrorenen Fuchses am Waldesrand. Gebettet auf Moos; begraben unter dem feinsten und zartesten Schnee. /Deine Schönheit rührt mich zu Tode.